Shelter Festival. Das heißt in der 4. Ausgabe im Jahr 2026:

Festival spielen ist immer anders. Noch mehr, wenn es im hohen Norden ist. Im ganz hohen Norden – Shelter Festival in Eggebek, das sind gut 700 km von uns. Da wir den 18:00 Slot hatten, haben wir Lars gebeten, die Kutsche anzuspannen und uns bereits am Vortag hinzufahren. Das hat soweit auch prima geklappt. Kurz ins Hotel eingecheckt. Dann Schnagge’s Kumpel Christian auf 1-2 Bier besucht. Er wohnt gerade mal 5 Minuten weg, Schnagge hat es aber geschafft, uns in einem Dörfchen mit 3 Straßen genauso oft falsch zu lotsen.
Danach ging es dann frisch gestärkt aufs Festivalgelände, wo uns Miriam vom Artist Hospitality Team in Empfang genommen und uns erstmal alles gezeigt hat. Das war auch gut so, denn allein der Backstage Bereich ist weitläufiger, als manch anderes Festival insgesamt. Den ersten Abend haben wir daher erstmal Eindrücke gesammelt. Wahnsinn!







Nach diesen ersten Eindrücken sind wir dann halbwegs brav ins Bett, um am nächsten Morgen nach den Frühstück gegen 12:00 wieder auf dem Gelände einzutrudeln. Denn wir bei vielen Festivals war die Regel: es wird in umgekehrter Reihenfolge zum Lineup aufgebaut und Soundcheck gemacht. D.h. die “Four Imaginary Boys” waren als erste dran, dann Camouflage, dann wir, usw. Die Rollriser wurden dann in einem Trailer nacheinander geparkt, um zu den Shows wieder rausgerollt zu werden. Hochprofessionell, das alles. Und es bietet natürlich die Gelegenheit, mal von hinten den Kollegen über die Schulter zu schauen (hier: Ruhmservice).



Bis zum Gig blieb dann einiges an Zeit, was wir gerne für den ein oder anderen Plausch, die Nutzung der Annehmlichkeiten (Pool und Band-Massage), sowie die Sichtung der Ausstellung genutzt haben. Danke an die “Melones”, die wie die Original-Ramones gefühlt 40 Songs in 30 Minuten gespielt haben. Und darüber hinaus einfach nur coole Socken sind. Top auch Björn, der in bester Tradition und Outfit von Rudi Carrell den Conférencier gegeben hat. Auch ein cooler Typ, Björn, danke für die gut recherchierte Ansage und die Bilder am Schluss.






Die obligatorischen “5 Minuten vor der Show” Bilder:



Dann war Showtime. Aus allen Ecken strömen die Leute an die Bühne, rund um die Bühne. Soweit das Auge reicht. Der absolute Wahnsinn. Leider nur für eine Stunde, aber wir haben jeder Minute genossen! Der Uwe hat das dann auch schön mit der Kamera dokumentiert – danke an Dich! Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zu dem Album von Uwe bei Facebook.

2x Einblicke von der Bühne:
Lars und Katja haben den Merch Stand bestückt und sich auf den Ansturm vorbereitet. Denn: was da bis Stunden nach der Show abging, war unglaublich. Viele gute Gespräche, Umarmungen, Getränkerunden. Sehr schön. Und dann kam es noch zu unserer legendären Pressekonferenz im Pressezelt:
Kurz auf’s VIP Deck mit Miriam und die Show von oben genießen. Danke Miriam für alles, auch an das ganze Team.

Es ging dann noch eine ganze Weile weiter, vielleicht war es wild, wer weiß das schon. Der Morgen war auf jeden Fall nicht einfach, die Rückfahrt dennoch lang, aber auch das haben wir geschafft. Mailand oder Madrid, Hauptsache Shelter Festival. Wir kommen sehr gerne wieder.
P.S.: Hier noch das Apres Movie (wir wehren uns immer noch gegen den Begriff “After Movie”), es steht unter dem Motto: “Opium und die Anderen”:
