Und dann kam das Motto schlechthin rein. Ein Anfrage, ob wir beim diesjährigen Rock’n’Beer Festival als Headliner spielen würden. Rock? Beer? Ist der Papst katholisch? Das war eine klare Sache, also haben wir uns auf den Weg nach Läufelfingen zum Silo 12 gemacht – gerade mal 300 km, mittlerweile ein Katzensprung. Zuvor ein kurzer Stop zum Einchecken im Hotel. Wir hatten aufgrund der letzten paar hundert Meter schon Bedenken, ob da Karl Mays Pfahlmänner unterwegs waren, haben aber dann doch ein wunderschön gelegenes, sehr schickes Hotel gefunden.

Dann ging es ein paar Kilometer runter zur Venue. Aufgrund erhöhter Sicherheitsauflagen, mussten wir ausladen und dann den Bus außerhalb parken. Dank Shuttle aber kein Problem. Eine kurze, herzliche Begrüßung, Einweisung und dann Ausladen, bei dem viele Hände mitgeholfen haben. Die Loadout Zone war für 3 Bands eingerichtet: Posh, Kiss Forever und uns. Es war so geplant, dass wir auf einem Roll-Riser aufbauen, KISS Forever direkt auf dem 2. Rollriser auf der Bühne und Posh davor. Klingt gut, oder? Allerdings nur, wenn alle pünktlich da sind, was bei KISS Forever leider nicht der Fall war. Die Truppe kam mit 2 Stunden Verspätung an, was überall für Puls gesorgt hat. Bei uns auch, denn die Zeit war nach hinten begrenzt. Vorab: am Ende hat es doch halbwegs gepasst, da die Herren einige Songs gestrichen haben.
Aber zurück zum Ankommen. Erstmal Versorgen, die Atmosphäre einsaugen und Kontakte knüpfen. Es war wieder super, Conny, Bruno (danke für die Bilder), Melanie und Stefan zu sehen. Zudem Thomas, der aus unserer Gegend (Einhausen, wie Markus) kommt und seit Jahren in der Schweiz lebt. Wir haben die Zeit auch genutzt, um uns Posh anzusehen, eine Band um Frontfrau Martina von Posh. Ein geiler Rockmix mit vielen eigenen Songs und dem ein oder anderen bekannten Hit. Reinhören, hingehen, lohnt sich.







Nach und nach füllte sich die Location – am Ende waren es ca. 450 Gäste, damit kann man gut arbeiten. Irgendwann waren dann die KISS Jungs da und haben mit 2 Roadies aufgebaut. Es ging dann schon eng mit 2 Rollrisern hinter der Bühne. Man beachte die Schuhe vom Deichmann, Filiale Mordor, die “Boxen” und die Setlist.










Wichtig auch festzuhalten: Schnagge hat den Längsten:
Wir haben zwischendurch das Catering genossen (3 Gänge Menü, we love it). Die Stimmung war bereits gut und wir haben uns Backstage weiter vorbereitet. Man merke: Zürich investiert in Feuerzeuge, ToiToi heisst hier Thron und Schnagge hat den/die Längste(n).





Dann ging es an den Umbau. Ein Rollriser parken unseren rein und den Rest verkabeln. Immer noch ein bisschen ungewohnt, da wir unser neues InEar noch nicht so lang im Einsatz hatten. Und dann ging es mit 30 Minuten Verspätung schließlich los, der Platz war gut gefüllt und die Stimmung von Anfang an sehr gut.


Sehr cool war, dass uns im Laufe des Tages Rowan angesprochen hat. Rowan hatte bevor wir da waren mit seiner Gitarre gespielt. Und bei “The Voice Kids” mitgemacht. Von den Hosen kannte er Teufel und Tage wie diese. Da wir beides nicht in der Setlist hatten, hat er spontan “Schrei nach Liebe” einstudiert und die Bühne mit uns gerockt. Davon haben wir leider keine Aufnahme (außer dem Titelbild des Beitrags), aber hier seine Performance in Berlin. Coole Nummer und weiter so!
Die üblichen Eindrücke der Show:










Hier noch eine andere Sicht von Thomas (zu sehen bei seinem Selfie im ersten Bild):























Der Ausklang an der Bar mit der Crew war toll. Lieber Reto und Team – ihr habt da ein ganz feines Festival, danke an alle und die tolle Zeit. Wir kommen gerne wieder.

Ihr wart der Hammer! 🤟🏻 Ich kenne Hosen, aber euch kannte ich noch nicht. Beeindruckend eure Ausdauer. Ein echter Genuss und ja, gerne wieder!
Bea, das freut uns sehr. Schau gerne mal – zum Jahresende sind wir noch ein paar mal in der Schweiz 🇨🇭