Punkrock im Pitcher Düsseldorf

Und dann war es soweit. Unsere Premiere im legendären Pitcher in der Oberbilker Allee in Düsseldorf. Dieser Eintrag ins Gig Tagebuch wird etwas ausführlicher werden, als sonst. Seit 20 Jahren gibt es den Club – mitten in der Stadt. Wir zitieren einfach mal von der Homepage:

Im Pitcher trifft sich, wer an einer Mainstream Kneipe nicht interessiert ist. Musiker, Szenegänger und Freunde schnörkelloser Unterhaltung und geradliniger Sounds finden sich in entspannter Atmosphäre wieder, um zu feiern, was das Zeug hält. Bei Parties, Konzerten und unterschiedlichen Veranstaltungen wird für das nötige akustische Fundament gesorgt, um den Alltag vor der Tür zu lassen.

Das kann man genau so stehen lassen. Die Kommunikation mit Andy (der Boss) war immer easy, das erste Zusammentreffen hat es bestätigt. Bodenständig, geradeaus, integer. Blume, der Mann an der Technik, war auch völlig entspannt und zugleich professionell bei der Sache. So mögen wir das.

Aber erstmal ging die Reise los. An einem Freitag. Zum Ferienende in NRW. Staus waren also nahezu vorprogrammiert, also haben wir uns bereits kurz vor 10:00 getroffen, alles eingeladen und uns auf die Reise gemacht. Und zwar um erstmal Benny abzuholen, der an diesem Wochenende unseren Schnagge vertreten wird. Also die A3 hoch und dann per Zielort-teilen versucht sich auf der Höhe Idstein – Bad Camberg zu treffen. Benny ist immer wieder ein wenig weiter gefahren, um einen guten Platz zu finden, an dem das Auto übers Wochenende stehen bleiben kann. Schließlich haben wir ihn “eingefangen” und es war schön, sich endlich mal wieder zu sehen.

Dann ging die Reise gemeinsam weiter, erstmal ins Hotel, dass gerade um die Ecke gelegen war. Hier war alles bestens vor organisiert und ganz entspannt. Kurz das Zimmer beziehen und dann um die Ecke zum Pitcher. Zum Ausladen direkt vor der Tür, wo praktischerweise eine Baufläche abgesperrt war. Und dann das erste persönliche Treffen mit dem Pitcher Andy (im Hintergrund des Fotos seht ihr, dass Vanitas dort auch bald spielt, wir freuen uns jetzt schon auf das gemeinsame Konzert).

Aufbau usw. war alles geradeaus, der Soundcheck recht schnell erledigt. Wir waren happy, Blume und Andy waren happy, war also alles bereit für die Gäste, die ab 18:00 rein konnten. Wir finden das ziemlich cool, da dann schon vorher die Gelegenheit zum Austausch da ist.

Wir haben dann noch Verstärkung bekommen. Kathi, die sich liebevoll um unseren Merch kümmert, und ihr Freund Jörg, der immer tolle Bilder macht (von denen einige wieder hier gelandet sind), sind gekommen. Ebenso Lars und seine Frau Katja, die uns immer mal zu dem ein oder anderen Doppel-Gig fahren (so wie demnächst in den Kulttempel in Oberhausen und dann zu Rock bei Kurt in Melle). Dann war da noch Thomas am Start, der unsere Gigs oft filmt und zudem an dem Tag Geburtstag hatte. Und last but not least haben uns Susi und Mario besucht, die wir seit unseren Gigs in Rhauderfehn kennen. In kleinerer Runde (es waren nicht alle von Anfang an da), haben wir uns dann eine Runde Altbier und danach einen Burger genehmigt.

Auf dem einen Bild seht ihr auch Flo Reith, der im Vorfeld angekündigt hatte, dass sein Kumpel Nico, Sänger der Hosen-Tribute Band Los Conejos Muertos aus Argentinien im Lande ist. Wir haben dann klar gemacht, dass Nico selbstverständlich ein paar Songs mitsingen wird (das waren “All die ganzen Jahre”, “Verschwende Deine Zeit” und “Achterbahn”). Das hat richtig fett Laune gemacht und war sicher nicht das letzte Mal. Zudem war es schön, sich endlich mal persönlich kennenzulernen, per Social Media gab es ja schon länger den ein oder anderen Kontakt. Hier ein Ausschnitt von All die ganzen Jahre:

Kurz vor 20:00 ging es dann los. Intro starten und das berüchtige Foto direkt vor dem Gig.

Wir hatten sage und schreibe 39 Songs im Gepäck, die wir ohne Pause durchgespielt haben. So gefällt uns das am Besten. Der Pitcher ist nicht so groß und länglich, die Atmosphäre dementsprechend dicht. Und die Stimmung war wieder sehr, sehr gut. Es ist einfach schön, wenn alle mitgehen, die Lieder mitsingen und einfach Spaß mit uns haben. Darum machen wir das. Vorab das Schlussbild mit Nico auf der Bühne und dann von hinter dem Schlagzeug mit dem Publikum.

An diesem Tag wurde auch Punkmuckl geboren, aber das ist eine andere Geschichte.

Nach dem ein oder anderen Gespräch nach der Show haben wir abgebaut und hatten auch Hilfe, den ganzen Kram zum Bus zu rollen. Danke dafür. Im Späti haben wir dann noch ein bisschen Nachschub geholt und die Nacht gemütlich im Hotel ausklingen lassen.

Hier ein ganzer Schwung Bilder von Caro, vielen Dank dafür:

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