Tag 3 von 3 steht an. Worms und Moers stecken uns in den Knochen, aber das hindert uns nicht daran, den Blick auf den Rhein zu genießen. Wir hatten noch einen sehr netten Austausch mit Axel, der sich zu uns gesellt hat. Er trinkt gerne lieblichen Weißwein, ist Pilot (Hubschrauber und Jets), kann Container verschiffen, uvm. Es ist immer gut, solche Kontakte zu pflegen. Lars und Katja waren wieder am Start und dann ging die Fahrt Richtung Arnsberg los, wo man uns schon erwartet hat!





Wir nehmen es mal vorweg – was Tobi Baier und seine Crew da auf die Beine gestellt haben, ist einfach nur der Hammer. Von der ersten Minute an wurden wir herzlichst empfangen und versorgt. Der Backstage Bereich war großzügig ausgelegt und mit allem bestückt, was das Herz des Musikers begehrt. Schaut euch mal unsere mehrteilige Room-Tour bei Insta dazu an.
Open Arnsberg, ursprünglich als Open Air angelegt, fand in der Schützenhalle in Hülsten statt. Die fasst locker 600 Leute und war liebevoll eingerichtet. Ein netter Merchbereich (Danke Katja und Kathi fürs Kümmern), der ordentlich geplündert wurde. Und eine echt fette, große Bühne mit einer Riesen PA. Vier Monsterbässe, zwei große Line-Arrays, Absperrungen und Bühnengraben. Der Wahnsinn. Es gab zwei Drum-Riser auf Rollen, der hintere war für uns und wurde dann nach der Support-Band nach vorne geschoben.
Der geräumige Backstage Bereich kam uns sehr gelegen, um ein bisschen Kraft zu tanken. Zwei Gigs vorher merkt man durchaus in den Knochen. Das wilde Backstage-Leben ist manchmal gar nicht so wild, wie es immer ausgemalt wird.



Die Ruhephase wurde aber immer wieder mal durch einen hyperaktiven Trommler durchkreuzt, da muss man dann durch.
Eine besondere Rolle hatte Jimmy, dessen Aufgabe es war, uns Getränke nach Wunsch zu kredenzen. Das hat er auch super erledigt, sozusagen bis zum bitteren Ende. Es gab einen kleinen Getränke-Unfall auf der Bühne, der sogar fotografisch festgehalten wurde (siehe Bilder am Ende des Beitrags).
Vor uns spielten Vanitas ein 90-Minuten Gig und haben der Meute mit den Songs der Broilers ordentlich einheizt. Da es ziemlich laut war, haben wie die Show meistens von der Seitenlinie genossen. Der Changeover hat super-professionell geklappt. Die Jungs aus Bamberg sind zügig von der Bühne runter, wir haben lediglich unseren Kram wieder an Ort und Stelle gerückt, einen Linecheck gemacht und haben kurz vor 22:00 das Intro gestartet (neuerdings mit unserem Song “Schenk ein, wir bleiben hier”). Und dann ging’s los. “Auswärtspiel” als Opener und Feuer frei. Von Anfang an war die Stimmung super – Vanitas hat hier einen top Job mit dem Support gemacht. Es gab immer wieder wilde Circle Pits, Mitsingparts und Freude aus allen Poren. Wir hatten knapp 40 Songs im Gepäck und waren selbst überrascht, wie gut das am dritten Tag auf der großen Bühne geklappt hat. Zugaben gab es reichlich und mit YNWA haben wir tief beeindruckt die Show beendet.
Und dann war Backstage-Party angesagt! Wie ihr in der Room-Tour gesehen habt, gab es dort eine eigene Bar. Und: in unserem Catering Rider wünschen wir uns u.a. immer eine Flasche Asbach. Was die Crew sehr geil umgesetzt und eine neue Referenz geschaffen hat: die erste 3 Liter Flasche nach der Show. Wie zu sehen ist, hat sich da jemand gefreut (bitte Andi’s Strip im Hintergrund ignorieren):

Wir haben uns Zeit genommen, diese grandiosen Show gemeinsam zu feiern. Gemeinsam mit der Crew. Gemeinsam mit Vanitas. Gemeinsam mit dem Team rund um Tobi. Es war einfach nur schön, diese Zeit zu erleben, die Seele baumeln zu lassen und Spaß zu haben. Davon wird es noch den ein oder anderen Shot bei Insta geben.
Irgendwann geht dann alles mal zu Ende und es war Zeit, zum Hotel aufzubrechen. Das wurde über ein Shuttle organisiert. Da wir (erstmals) im Sauerland gespielt haben, gab es noch ein “touristisches” Highlight – wir sind am Anwesen von Friedrich Merz vorbei gefahren, er war aber nicht da bzw. hat uns nicht empfangen.
Die Nacht war kurz, nach dem Frühstück wollten wir die Heimreise antreten. Aber unser Bus wollte nicht. Zeit für den ADAC – das hat dann doch noch irgendwann geklappt, sodass wir selig und zufrieden unseren ersten Dreier mit etwas Verspätung abschließen konnten.
Danke Sauerland. Danke Tobi und Team. Danke an die Crew. Danke an Vanitas. Danke an euch alle, die da waren und für so eine grandiose Stimmung gesorgt haben. Alle Bilder von Markus Ebbert, vielen Dank dafür!




















Opium…. ihr verrückten Hunde! Alle Befürchtungen, dass ihr am 3. Tag altersbedingt nach lasst (😜) habt ihr mir der Ankunft schon vernichtet. Auf der Bühne alles gegeben und Backstage keinen deut nachgelassen! Ganz großes Kino Jungs! Danke, dass wir für einen Tag Teil eurer Familie sein durften 🤘🏽😎 Wir sehen uns wieder!!!
Alles aus Liebe! Auf die Familie. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Was für eine geile Party! Ihr habt astrein abgeliefert, Euch und uns keine Pause gegönnt und bis zum Ende alles gegeben. In Sachen Lifeperformance steht Ihr dem Original schon mal in nix nach 🙂 Der Fritz weiß ja gar nicht, was er verpasst hat…
Bis zum nächsten Mal!
Danke für das tolle Feedback. Wir geben das, was ihr uns gebt. Also alles – bis zum nächsten Mal!