Open Air Finale: Rock bei Kurt

Am morgen nach der Show im Kulttempel hieß es überraschenderweise erstmal: Antreten zum Frühschoppen. Sieht wild aus, aber wir haben es gut hinbekommen, einen Ausstieg zu finden. Lars, unser treuer Fahrer an diesem Gig-Wochenende, hat uns rechtzeitig eingesammelt und nach Melle kutschiert.

Mit der ein oder anderen Hülse im Kopf, war die Fahrt dann entsprechend lustig (ob für Aussenstehende, müsst ihr selbst beurteilen, bei Insta findet ihr den ein oder anderen Shot). Die Fahrt dauerte nicht allzu lang, kurz ins Hotel einchecken, dann ab zum Festivalgelände. Es war schwer zu glauben, dass sich gefühlt mitten im Nirgendwo mehr als 2.000 Zuschauer versammeln werden, aber … das war dann so. Vorweg: das ist der absolute Hammer, was Markus “Brille” Brylankowski und das gesamte Team da auf die Beine gestellt haben.

Nachdem wir das Auto auf dem Crew-Parkplatz abgestellt haben, wurden wir sehr freundlich und professionell emfangen, mit Backstage-Bändchen und Bandpass ausgestattet und in eben diesen Backstage-Bereich geführt. Ein Riesenzelt mit allem, was das Herz begehrt. Echt toll!

Vor unserer Show waren noch einige Bands, direkt vor uns die Rebels with a Cause, die wir direkt und nachhaltig ins Herz geschlossen haben. Musik von den Dropkick Murphys, sehr authentisch und sympathisch rüber gebracht – geil! Und dann wie immer die Frage: wie bekommt man den Change Over effektiv hin? Das war bestens gelöst, mit zwei Drumrisern auf Rollen. Während die eine Band spielt, baut die andere hinter der Bühne auf. Schlagzeug drauf, Stagebox und Amps. Alles soweit möglich verkabeln. Aaaaaand Action – da freut sich einer:

Der Rest (Mikros und Sampler) war ruckzuck ergänzt, kurzer Linecheck und los geht’s: Auswärtsspiel. Auf einer riesengroßen Bühne. Von oben der Blick auf die Meute – leicht den Hang hoch. Wahnsinn! Es war sehr schön zu sehen, wie nach und nach immer mehr mitgemacht haben und … der Punk abging. Wir haben in den Sonnenuntergang rein gespielt, schaut unten mal in Simon Jansens Bilder rein (Insta: @sjansen265). Die Show war auf 90 Minuten begrenzt, wir haben alles gegeben und unendlich viele Meter gesammelt. Gänsehaut pur!

Dann abbauen, alles schnell ins Auto rein – mögen die Apres-Show-Spiele beginnen. Um’s kurz zu machen: eine große Verbrüderung mit den Rebels und gemeinsame, feuchtfröhliche Lieder bis in den Morgen.

Was ein geiles Festival. Absolute Extraklasse und uneingeschränkt empfehlenswert.

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